01.05.2010

Bad Hindelang hisst die „PLUS“-Fahne auf dem Horn

Die orangene Fahne auf dem Gipfel weht: Mit politischer Prominenz, zahlreichen Gästen und zünftiger Musik hat das Familien-Urlaubsdomizil Bad Hindelang im Allgäu sein Projekt „Bad Hindelang PLUS – Urlaub ohne Nebenkosten“ gestartet. Mit einer gratis erhältlichen Bonuskarte haben Besucher ab sofort freie Fahrt mit Bergbahnen und Bussen, zudem ist der Eintritt zu zahlreichen Freizeiteinrichtungen in dem Heilklimatischen Kurort kostenlos. Ab Winter kostet sogar der Ski-Pass für 32 Pisten-Kilometer und drei Rodelbahnen bei über 220 Gastgebern nichts mehr. Profitieren werden alle Gäste – egal ob sie als Familie oder alleine anreisen. Als erster Bad-Hindelang-PLUS-Gast wurde bei der Feier auf dem Imberger Horn Lisel Hoffschild aus Köln begrüßt, die bereits zum 43. Mal in Bad Hindelang ihren Urlaub verbringt.

Insgesamt 17 Infrastruktur- und 221 Übernachtungsbetriebe beteiligen sich an dem Projekt in der bayerischen Gemeinde, die Luft der Güteklasse 1 sowie rund 300 Kilometer Wanderwege zu bieten hat. Bad Hindelang liegt im artenreichsten Gebirge Deutschlands – Wanderungen, Klettersteige und Bergtouren führen in die hochalpine Welt der Allgäuer Alpen.
„Diese Karte ist ein großer Vorteil für alle Gäste, die Bergbahnen, Busse und Freizeiteinrichtungen jetzt zum Nulltarif nutzen können, für Gastgeber, die mit diesem Angebot werben können und natürlich für die Leistungsträger, die mit festen Ausschüttungen nun besser kalkulieren können“, sagte der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser bei der Auftaktveranstaltung.
Er lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oberstaufen, in der das Projekt „Oberstaufen PLUS“ seit zwei Jahren mit großem Erfolg läuft. „In Zeiten der Globalisierung muss man über den Tellerrand hinausblicken“, so Kaiser anerkennend.

Bad Hindelang setzt bei seinem Angebot „Bad Hindelang PLUS“ auf die bewährte Technologie der „Allgäu-Walser-Card“, die Landrat Kaiser einst initiiert hatte. Kurdirektor Max Hillmeier begrüßt dies sehr: „Die ‚Allgäu-Walser-Card’ ist die elektronische Gästekarte schlechthin. Es ist toll, dass alle Leistungen von ‚Bad Hindelang PLUS’ für unsere Gäste auf die Karte gebucht und kostenfrei genutzt werden können.“
Hillmeier ist ebenfalls überzeugt: „Das Konzept kommt an, das hat das Beispiel Oberstaufen deutlich gezeigt. Die Urlauber sind zufrieden, die Übernachtungszahlen seit dem Start der Aktion im zweistelligen Prozentbereich gestiegen.“ Oberstaufens Bürgermeister Walter Grath prophezeit dies auch Bad Hindelang: „Ich gehe davon aus, dass die Zahlen auch dort schnell ansteigen werden.“

„Mit dieser Karte können wir unsere bisherige Gästekarte entscheidend aufwerten und wieder Übernachtungsmillionär werden“, sagte Bad Hindelangs Bürgermeister Adalbert Martin beim Startschuss des Projekts „Bad-Hindelang PLUS“. Sehr wohlwollend äußerte er sich darüber, dass der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) so stark mit in das Projekt eingebunden wurde: „Ich denke, es ist eine klare Botschaft, dass wir den Gästen Alternativen zum Auto anbieten. Die Natur ist unser größtes Kapital. Markante Berggipfel, eine intakte Landschaft, klare Seen und die artenreichsten Wiesen Deutschlands – vor allem deshalb kommen Besucher nach Bad Hindelang“, so Martin. Mit der Karte ist es sogar möglich, gratis mit dem Bus ins südliche Oberallgäu, ins Kleinwalsertal oder in das angrenzende Tirol zu fahren. Es locken viele Ausflugsziele: Skiflugschanze, Deutschlands längste Sommerrodelbahn oder die „Breitachklamm“ – jährlich rund 300.000 Menschen wagen sich über den etwa 2,5 Kilometer langen, extrem schmalen Wanderweg.

Die Gästekarte mit „Bad Hindelang PLUS“ gibt es bei 221 Gastgebern. Zur Auswahl stehen Gästehäuser, Ferienwohnungen oder Wellness-Hotels; Urlaub auf dem Bauernhof ist ebenfalls möglich. Die Gästekarte bietet ein vielfältiges Zusatzangebot. Denkbar ist eine Fahrt von Oberjoch mit der Iselerbahn hinauf zum „Salewa Klettersteig“, der geführt sogar für Einsteiger geeignet ist. Weitere Optionen: Rauf mit der Hornbahn, ins Tal schauen und den Kontrast zwischen schroffen Berggipfeln und sanften Hügeln bewundern oder nach einer Fahrt mit der Panorama-Gondel einfach die Augen „wandern“ und die Seele baumeln lassen. Wer es noch gemütlicher mag, der schleicht über den „langsamsten Gebirgswanderweg der Welt“ von Unterjoch nach Hinterstein. Vorgabe: Elf Kilometer Weglänge, elf Wirtshäuser oder Hütten. Verlaufen ist unmöglich – Schilder mit dem Symbol einer Schnecke weisen den Weg. Durchhalten lohnt, als Lohn winkt eine leckere Schneckensuppe und die Rückfahrt mit dem Bus ist auch hier kostenlos.

Neben großartiger Aussicht lockt die womöglich „beste Luft Deutschlands“. Kurdirektor Max Hillmeier: „Regelmäßige Tests bestätigen, dass die Bad Hindelanger Luft Güteklasse 1 ist.“ Gesundheitshotels- und Gesundheitsspezialisten nutzen diese Möglichkeiten bereits zu Heilung und Prävention – mit Angeboten von Wellnessurlaub über Kneippkuren bis hin zu „Ferien von der Allergie“ in Deutschlands einzigem Hochgebirgszentrum für Allergiker.

„Bad Hindelang PLUS“ bietet ferner Gratisfahrten mit dem Giebelhaus-Bus in das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Wer einen echten Steinadler sehen möchte – hier oben kann er ihn beobachten. Vor allem Familien sind von der geführten „Wanderung ins Reich des Steinadlers“ begeistert.
Für seine Familien- und Kinderfreundlichkeit wurde Bad Hindelang bereits mit fünf „Kinderland-Bärchen“ von der Bayern Tourismus Marketing GmbH ausgezeichnet – die höchstmögliche Auszeichnung, die es in der Sparte Familienurlaub zu vergeben gibt. Gewürdigt wurde das vielfältige und interessante Angebot für Familien mit Kindern, zum Beispiel das „Bergabenteuer“ sowie das „Allgäuer Indianerland“. Das neue Naturbad lockt im Sommer mit 1400 Quadratmetern Wasserfläche und 6000 Quadratmetern Liegewiese inklusive Spielplatz, und ganzjährig der Hallenspielplatz „Allgäulino“. Beide sind mit der „Bad-Hindelang-PLUS-Karte“ kostenlos.

Ab kommenden Winter wird alles noch attraktiver. „Bad Hindelang PLUS“ bietet dann freie Fahrt an allen Bahnen und Liften in Oberjoch, Unterjoch und Bad Oberdorf – Rodeln und Eisplätze inklusive. Sogar der Ski-Pass kostet nichts mehr. Weder für Kinder – die im zwei Hektar großen „GEK-Schneekinderland“ an der Iselerbahn mit professioneller Hilfe das Skifahren lernen – noch für Erwachsene, die sich zum Beispiel auf der zweieinhalb Kilometer langen „weithin gemütlichsten Ski-Abfahrt“ vom Iseler in Hütten, Gasthäusern oder Café-Terrassen mit kulinarischen Leckereien verwöhnen lassen können.

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WWW: www.badhindelang.de

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