09.06.2010

„Die Luftqualität in Oberjoch ist phantastisch“

Bad Hindelang/Oberjoch (jm). Bayerischer „Ritterschlag“ für herausragende Luftqualität: Der Bad Hindelanger Ortsteil Oberjoch ist mit einer offiziellen Messstelle im Rahmen des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern ausgestattet worden. Die Einrichtung wurde nahe der „Alpenklinik Santa Maria“ installiert. Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, nahmen die Eröffnung im höchstgelegenen Bergdorf Deutschlands vor. Die Luft in Oberjoch gilt als die beste in Deutschland, der Ort als Mekka für Allergiker. Die Region ist völlig frei von Hausstaubmilben – Schimmelpilzsporen oder Pollen kommen nur bedingt vor.

„Oberjoch hat eine phantastische Luftqualität. Das war uns zwar schon vorher klar, wir wollten jedoch ein Zeichen für eine positive Entwicklung setzen und nicht immer nur dort messen, wo die Luft schlecht ist“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Dr. Markus Söder. Er untermauerte die exponierte Stellung des Bad Hindelanger Ortsteils im Verbund mit dem gesamten Alpenraum: „Das ist der sensibelste Raum in ganz Europa, deshalb muss er besondere Beachtung finden – das ist eine nationale Verantwortung.“ Anerkennende Worte fand auch der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes, Dr. Gerd Müller: „Oberjoch ist das Davos Deutschlands. Dieses Alleinstellungsmerkmal können wir nun noch deutlicher herausstellen – und zwar jede Minute.“
„Diese Luftmessstation ist für den gesamten Alpenraum etwas Besonderes – vor allem in dieser Höhenlage. Darüber hinaus ist dieses Zeichen sehr wichtig, immerhin spielt der Tourismus und das Thema Gesundheit hier eine tragende Rolle“, so der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser. Bad Hindelangs Kurdirektor Max Hillmeier unterfütterte diese These mit Zahlen: „Der Umsatz aus dem Tourismus betrug allein in Bad Hindelang zuletzt 100 Millionen Euro.“ Den Gesundheitsmarkt bezeichnete Hillmeier als „die Wachstumslokomotive der Zukunft“ und machte sich dafür stark, „dass die ambulante Badekur zur Pflichtbehandlung wird. Das ist unser Beitrag zu einer Stärkung des Gesundheitswesens und einer Kostensenkung“.

Der Bürgermeister der Gemeinde Bad Hindelang, die Gästen mit dem Projekt „Bad Hindelang PLUS“ seit Mai Urlaub ohne Nebenkosten offeriert, sprach von einer „Leuchtturmfunktion“ für das gesamte Allgäu. Ferner warf Adalbert Martin einen Blick in die Zukunft: „Unser Ziel ist, dass die Gemeinde Bad Hindelang das zweitgrößte Naturheilbad Deutschlands nach dem Ostseebad Baabe wird.“
Gesundheitshotels- und Gesundheitsspezialisten nutzen die idealen Voraussetzungen in Bad Hindelang schon längere Zeit zu Heilung und Prävention – mit Angeboten von Wellnessurlaub über Kneippkuren bis hin zu „Ferien von der Allergie“ in Deutschlands einzigem Hochgebirgszentrum für Allergiker, der „Alpenklinik Santa Maria“.

Hier bietet die Hochtallage von Oberjoch (1.200 Meter) und Unterjoch (1.000 Meter) herausragende klimatische Vorzüge, von denen besonders Patienten mit Erkrankungen der Atmungsorgane profitieren. Dazu kommt, dass die in den Allgäuer Alpen höhere natürliche UVA-Strahlung sich sehr günstig auf Hautkrankheiten wie Neurodermitis auswirkt.

Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg machten Ärzte dieser Reha-Klinik die klinische Erfahrung, dass in diesem klima- und florabegünstigten Hochtal zum Beispiel keine Hausstaubmilben existieren können. Ein Gutachten des Instituts für Parasitologie der Universität Zürich bestätigte diese klinische Erfahrung schließlich in den 80-er Jahren. Regelmäßige Zählungen weisen die Region ferner als extrem pollen- und schimmelpilzsporenarm aus: So ist beispielsweise Deutschlands höchstgelegenes Bergdorf Oberjoch frei von Beifuß- und Roggenpollen, Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern liegen fast immer unten dem Schwellenwert. Im Vergleich zum Flachland ergibt sich außerdem eine zeitlich versetzte Blühperiode. Schimmelpilzsporen wie etwa „Alternaria“ und „Cladosporium“ liegen ebenfalls unter dem Stellenwert.

Ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Wetterdienstes bestätigt den heilklimatischen Charakter von Bad Hindelang mit Luftgütegrad 1. Äußerst niedrig – so attestierte ein Experte vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz – sei die Feinstaubbelastung in Bad Hindelang. Die dortigen Werte unterbieten alle bislang in Bayern gemessenen Feinstaub- und Schadstoffwerte deutlich. In Verbindung mit extrem niedrigen Pollenwerten bringt schon ein kurzer Aufenthalt in Deutschlands einzigem Hochgebirgszentrum für Allergiker spürbare gesundheitliche Vorteile. Angeboten werden beispielsweise eine „Ambulante Kur“ für Menschen, die mit Umweltbelastungen zu kämpfen haben wie beispielsweise Stress oder negative Auswirkungen von Umweltreizen auf Atemwege und Haut. Ein weiteres Angebot nennt sich „Ferien von der Allergie“, an der neben Fachkliniken auch Hotels, Pensionen oder Vermieter von Ferienwohnungen mitwirken. Hauptziel hierbei: Die ganze Familie macht Urlaub, der Allergiker erhält zusätzlich spezielle Kuranwendungen.

In der speziellen Fach- und Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche in der „Alpenklinik Santa Maria“ hat man sehr viel Erfahrung mit den Problemen junger Allergiker. Darüber hinaus ist der gesamte Rahmen der Kur speziell auf die Belange von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten.


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