06.09.2010

Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ ist der Gipfel

Platz 1 für den Steinadler: Das Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ ist in Düsseldorf mit dem „Fahrtziel Natur-Award 2010“ ausgezeichnet worden. Das artenreichste Gebirge Deutschlands rund um den Heilklimatischen Kurort Bad Hindelang setzte sich im „Finale“ gegen den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sowie den Naturpark Lüneburger Heide durch.

Teilnahmeberechtigt waren die 17 deutschen Großschutzgebiete der Kooperation „Fahrtziel Natur“ sowie alle deutschen Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung war 2009 von der Deutschen Bahn AG sowie den drei großen Umweltverbänden BUND, NABU und VCD ins Leben gerufen worden.

Bei dem Wettbewerb geht es im Kern darum, nachhaltige Mobilitätslösungen und touristische Projekte in den Schutzgebieten zu fördern und zu verknüpfen. Ferner sollen kreative und funktionierende Konzepte herausgestellt werden.
„Das ist eine große Anerkennung für die ganze Region. Ich denke, dass die Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen sowie unsere enge Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Tourismus und dem Öffentlichen Personennahverkehr den Ausschlag für unseren Sieg gegeben hat. Wie man alle Komponenten unter einen Hut bekommt, haben wir mit dem Projekt ‚Bad Hindelang PLUS’ in diesem Jahr deutlich untermauert“, sagt Schutzgebietsbetreuer Henning Werth vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).

Seit Mai bietet das Familien-Urlaubsdomizil Bad Hindelang seinen Gästen mit dem Projekt „Bad Hindelang PLUS – Urlaub ohne Nebenkosten“ zahlreiche Attraktionen zum Nulltarif: Auf einer gratis erhältlichen elektronischen Gästekarte sind 17 Freizeitleistungen gespeichert, die Gäste von 225 Übernachtungsbetrieben kostenlos nutzen können. Zu dem Paket zählen insbesondere freie Fahrten mit Bergbahnen und Bussen – die Gratisfahrt mit dem Giebelhaus-Bus führt beispielsweise in das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Wer einen echten Steinadler sehen möchte – hier oben kann er ihn beobachten. „Der Steinadler ist so etwas wie unser Zugpferd. Mit ihm versuchen wir weitere Themen rund um die enorme Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen zu kommunizieren. Denn nur, wenn man etwas kennt und schätzt, ist man bereit, es zu schützen“, so Biologe Henning Werth. Gemeinsam mit Bad Hindelangs Kurdirektor Max Hillmeier sowie dem Leiter des Öffentlichen Personennahverkehrs Oberallgäu, Roland Merkle, nahm Henning Werth in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens die Auszeichnung entgegen.

Dass der 1. Preis letztlich ins Oberallgäu geht, ist für Naturschützer Werth zumindest eine kleine Überraschung: „Immerhin haben wir uns gegen Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate durchgesetzt, die über wesentlich größere Ressourcen verfügen.“ Erst die Förderung der Stiftung Naturschutzfonds und des Europäischen Sozialfonds ESF ermöglichte die Installation von Gebietsbetreuern seit 2003 in Bayern. Die Auszeichnung ist ein weiterer Meilenstein dieses einzigartigen Ansatzes, den es nur in Bayern gibt.
Das Kommunikationspaket der Deutschen Bahn AG im Wert von 25.000 Euro sieht Werth als großartige Gelegenheit, nachhaltige Aktivitäten im Naturschutzgebiet und der Region gezielt zu bewerben. Kurdirektor Max Hillmeier bezeichnet die Auszeichnung als „Anerkennung und Herausforderung zugleich: Die Entscheidung der Jury zeigt, dass es von fundamentaler Bedeutung war, den Öffentlichen Personennahverkehr in das Projekt ‚Bad Hindelang PLUS’ besonders stark mit einzubinden. Damit haben wir deutlich signalisiert, dass uns nicht nur der Tourismus, sondern vor allem der Schutz unserer großartigen Natur sowie die Reinhaltung unserer sehr gesunden Luft wichtig ist“.

Tests haben mehrfach bestätigt, dass die Bad Hindelanger Luft Güteklasse 1 ist. Um dies zu dokumentieren, wurde der Bad Hindelanger Ortsteil Oberjoch im Frühjahr mit einer offiziellen Messstelle im Rahmen des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern ausgestattet. Die kontinuierlichen Werte können jederzeit abgerufen werden unter inters.bayern.de/luebmw/html/tagesbericht.php Die von Bayerns Gesundheitsminister Dr. Markus Söder eröffnete Messstation wurde seinerzeit nahe der „Alpenklinik Santa Maria“ installiert. Die Luft in Oberjoch gilt als die beste in Deutschland, der Ort als Mekka für Allergiker. Die Region ist völlig frei von Hausstaubmilben – Feinstaub, Schimmelpilzsporen oder Pollen kommen nur sehr bedingt vor. Gesundheitshotels- und Gesundheitsspezialisten nutzen diese Möglichkeiten schon länger zu Heilung und Prävention – mit Angeboten von Wellnessurlaub über Kneippkuren bis hin zu „Ferien von der Allergie“.


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