20.12.2011

Bad Hindelang im Zeichen der Philosophie: Prof. Wilhelm Schmid erhält den „Meckatzer-Philosophie- Preis“

Vom 9. bis 13. Mai 2012 finden die 2. Philosophischen Tage im Heilklimatischen Kurort Bad Hindelang im Allgäu unter dem Thema „Liebe – Freundschaft – Kommunikation“ statt. Die Veranstaltung beinhaltet drei Seminartage mit einem entsprechenden Rahmenprogramm „rund um den Pass“. Kursinteressenten können sich bis Samstag, 28. April 2012 bei der Gästeinformation Bad Hindelang unter 08324/892-13 anmelden.

Philosophie braucht einen Ort. Heute ist das nicht mehr die athenische Akademie, die Wandelhalle der Aristoteliker oder der Säulenhof der Stoa. Heute ist das ein Ort wie Bad Hindelang, ein Ort am Pass, wo zum zweiten Mal im Allgäu/Bayern von 9. bis 13. Mai 2012 philosophische Tage stattfinden werden.
Der Pass ist steil, aber auch beglückend durch die Erfahrung des Überwindens, durch das Wissen, dass die Welt jenseits weiter geht und durch das Erlebnis des sich öffnenden Tales. In diesem Kräftespiel von Natur und Mensch kann die Seele des Lebenswanderers ihren Platz und ihre Ruhe finden. Mit dem „Meckatzer-Philosophie-Preis“ zeichnet die Gemeinde Bad Hindelang einen philosophischen Schriftsteller aus, der sich um die Vermittlung von Philosophie an die Allgemeinheit verdient gemacht hat. Dieser geht 2012 an den bedeutenden Philosophen Prof. Dr. Wilhelm Schmid, der den Preis persönlich entgegen nehmen und bei dieser Gelegenheit einen Festvortrag zum Thema „Philosophie der Liebe und der Lebenskunst: Warum die Liebe so schwierig ist und wie sie dennoch gelingt“ halten wird.

Der aus Billenhausen bei Krumbach/Schwaben stammende Berliner Philosoph Wilhelm Schmid befasst sich seit vielen Jahren mit einer Neubegründung der Lebenskunst unter modernen Vorzeichen. Ein Teil der Lebenskunst ist die Kunst des Liebens, aber die Frage ist: Wie kann eine Kunst des Liebens unter modernen Bedingungen aussehen? Was bleibt angesichts der Brüchigkeit von Beziehungen noch übrig von der Romantik der Liebe? Wilhelm Schmid wagt den Versuch zu einem pragmatischen Verständnis von Liebe, ohne die Romantik aufzugeben. Er schlägt vor, die Liebe „atmen zu lassen“ und spricht über die verschiedenen Ebenen der Liebe: körperlich, seelisch, geistig, transzendent. Für die wichtigsten Schwierigkeiten hat er recht praktische Lösungen parat. Im Jahr 2012 steht „Philosophie am Pass“ unter dem Thema: „Liebe – Freundschaft - Kommunikation“. Alle drei Stichworte sind von aktueller Brisanz und gleichzeitig in der Philosophie seit ihren Anfängen heiß diskutiert. Der übermächtigen und klischeehaften Präsenz des Beziehungsthemas in Medien und Werbung stehen soziale Fakten gegenüber wie die hohen Scheidungsraten und die Mehrzahl von Single-Haushalten in den Großstädten. Dabei erhält die Entwicklung durch die Dimension der neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Internet einen zusätzlichen drive. Wie werden dadurch die alten Vorstellungen und Konzeptionen von Freundschaft und Liebe auf den Prüfstand gestellt? Und können wir umgekehrt aus den Antworten der Philosophen etwas lernen für die Bewältigung von Problemen und Katastrophen in unseren Beziehungen, aber auch für die Erfüllung unserer Sehnsucht nach authentischen und echten Verbindungen von Menschen unter den Rahmenbedingungen unserer Zeit?

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