18.10.2015

Hochalpine Alpwirtschaft in Bad Hindelang ist Teil bayerischer Landeskultur

Im bayerischen Landesverzeichnis für das immaterielle Kulturerbe sind jetzt die ersten 13 Traditionen, Feste und Bräuche niedergeschrieben worden. Einen Platz auf der Liste erhielt auch die hochalpine Alpwirtschaft in Bad Hindelang, die somit qua Definition ein unverzichtbarer Teil bayerischer Landeskultur ist. Bei einer Feierstunde im Kaisersaal der Münchner Residenz übergab der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, die Urkunde an eine Bad Hindelanger Delegation.

„Die hochalpine Alpwirtschaft wird seit Jahrhunderten gelebt und ist die Grundlage unserer Identität. Durch die Alpwirtschaft wird unsere Kulturlandschaft erhalten. Wenn wir das nicht mehr ausüben, lohnt es sich nicht mehr, in die Berge zu gehen. Unsere Alpwirtschaft spiegelt zugleich den Lebensraum und die Lebensweise der heimischen Menschen wider“, sagte der Bad Hindelanger Meisterhirte Florian Karg von der Alpe „Plättele“. Der Bad Hindelanger Bürgermeister Adalbert Martin fügte hinzu: „Die hochalpine Alpwirtschaft ist zudem modernster Naturschutz und bildet darüber hinaus das Rückgrat unseres Tourismus.“       
Kultusminister Spaenle bezeichnete das immaterielle Kulturerbe als „erlebte und gelebte Kultur unserer Geschichte. Alle 13 Gruppen repräsentieren ein Stück bayerische Heimat.

Diese Menschen halten Bayern im Innersten zusammen. Das sind nicht irgendwelche Sonderheiten, sondern das ist Identitätsstiftung im Herzen Europas“. In einer Welt, in der häufig Begriffe wie Digitalisierung und Globalisierung dominierten, sei Heimat wichtiger denn je, so Spaenle.

Über die Alpwirtschaft und das Ökomodell:
Dem Ort Bad Hindelang, in dem 80 Prozent der Gemeindefläche unter Landschafts- und Naturschutz stehen, gelang es vor 25 Jahren, die Jahrhunderte lang praktizierten strengen ökologischen Kriterien der Alpwirtschaft über das Ökomodell Hindelang in die Talwirtschaft zu übertragen. Das Vorzeigeprojekt erhielt in der Vergangenheit zahlreiche Auszeichnungen. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA und der World Wide Fund for Nature (WWF) bewerteten die Berge um Bad Hindelang sogar als eine der schützenswertesten Regionen der Alpen und vergaben die europaweite Auszeichnung „Edelstein der Alpen“. In Bild und Text dokumentiert ist die Schönheit, Vielfalt und Einzigartigkeit der Allgäuer Hochalpen in einem 2014 erschienen Bildband. Das Buch hat 120 Seiten und trägt den Titel „Kulturerbe Alpwirtschaft“.

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